Test Samyang 12/2.0 mit Fuji-X Mount



Die Haptik und die Verarbeitung


Das Objektiv macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Bajonett ist aus Metall gefertigt, der Blenden- und der Fokusring sind aus Kunststoff. Die Sonnenblende läßt sich sehr gut ansetzen und ist dann auch fest arretiert. Beim betätigen des Blendenringes rastet dieser in jeder halben Blendenstufe satt ein. Somit ist ein versehentliches Verstellen eigentlich ausgeschlossen. Nicht so gut gefällt mir das Filtergewinde, dieses ist aus Kunststoff gearbeitet. So sollte man beim Anschrauben eines Filters ein wenig vorsichtig sein. Aber in Anbetracht des Preises ist das auch ok. Da es keinen Autofokus verfügt ist natürlich manuelles fokussieren notwendig. Der Metergang geht satt und nicht zu leicht, so ist ein sehr feinfühliges Scharfstellen möglich.




Die Abbildungsleistung

Von der Abbildungsleistung des Objektives war ich sehr positiv überrascht. Es bildet schon bei Blende 2 fast vollständig scharf ab. Diese gute Schärfe bei offener Blende ist wirklich sehr beeindruckend. Die Schärfe verbessert sich bis Blende 11 kontinuierlich. Ab Blende 16 wirk das Samyang etwas flau und matt. Bei Blende 22 verstärkt sich das noch etwas. Störende Reflexionen oder Geisterbilder konnte ich nicht feststellen, selbst bei Gegenlichtaufnahmen nicht. Das ist ebenfalls sehr positiv zu bewerten.

In der Galerie auf der rechten Seite könnt ihr die Bilder im Detail betrachten. Hier bitte die Ausschnittsvergrößerung in der unteren linken Ecke besonders beachten.

Das Objektiv ist wirklich sehr zu empfehlen. Für den Preis von rund 400 Euro ist es wirklich ein sehr gutes extremes Weitwinkel für die Fuji.



Die Beispielbilder